Die Mauern im Kopf

Die Arbeit “Mauern im Kopf” ist in dem Projekt “AWE” bei Nola Bunke entstanden.

AWE bedeutet ins deutsche übersetzt soviel wie “Ehrfurcht”. Für mich ist das wenn Angst und Bewunderung zusammenkommen. Wenn ich jedoch ehrlich bin, dann übernimmt bei mir viel zu häufig die Angst. Diverse Formen von “Ängsten” sind oft allgegenwärtig und die Bewunderung, die im Hintergrund doch da ist, wird in die letzte Ecke gedrängt und ich nehme sie kaum wahr…

Doch den Zusammenhang zu begreifen und zu lernen, dass Angst etwas ist was nicht den ganzen Raum einnehmen muss, sondern auch noch Platz für wundersame Dinge bleibt, ist für mich der Sinn des Projektes gewesen. Ich wollte mich nicht wieder von der Angst beherrschen lassen, sondern dieser ins Gesicht blicken und besser kennen lernen.

Entstanden ist eine Bilderreihe. Jedes Bild visualisiert eine Mischform von Ängsten, Belastungen, Sorgen, die einen tagtäglich rum- und in den Wahnsinn treiben können. Um all diese Formen zusammenzubringen, wurden drei Überbegriffe erarbeitet, Frust, Niedergeschlagenheit und Chaos, welche sinnbildlich für das Empfinden der Ängste stehen.

Die Arbeiten sind mit Zahlen (und rechtem/ linken Auge) versehen, um so wenig Einfluss auf die Gedankenwelt der betrachtenden Person wie möglich zu nehmen. Das Ziel war der Prozess der Entstehung. Dieser Prozess ist abgeschlossen und wird von mir nur noch schlicht als das gesehen was es für mich war und was ich dabei gefühlt habe. Das ist jedoch nichts was ich mit anderen direkt teilen möchte.